Was heißt Vorsorge?

Angehörige, die sich um die Bestattung eines Verstorbenen kümmern (müssen), sollen entscheiden, ob eine Erd- oder Feuerbestattung gewünscht wäre, ob ein/e Pfarrer/in oder ein/e
Trauerredner/in dabei sein soll und ob ein Grabstein oder ein anonymes Rasengrab seinem Leben angemessen erscheint.

Hierbei haben wir unterstellt, dass überhaupt Angehörige vorhanden sind.

Seit der Streichung des Sterbegeldes der gesetzlichen Krankenkassen zum 1. Januar 2004 werden leider immer mehr Bestattungen von Ordnungsämtern durchgeführt bzw. veranlasst.

Wie eine Gesellschaft mit ihren Verstorbenen umgeht, sagt viel über den Zustand dieser aus. Damit die Menschenwürde auch über den Tod hinaus bewahrt wird, sollte sich jeder mit dem Thema Bestattungsvorsorge befassen.

Nicht nur Wünsche und Vorstellungen unterschiedlichster Art lassen sich zu Lebzeiten festlegen, auch die finanziellen Voraussetzungen lassen sich regeln.